Heimat- und Geschichtsverein zeigt historische Funde
In der Groß-Rohrheimer Gemarkung wurden schon vielfach historische Funde gemacht. Aufgrund fehlender Möglichkeiten konnten diese Funde in den vergangenen Jahren der Öffentlichkeit nicht zugänglich gemacht werden. Durch die Spende einer Vitrine ist es nun möglich, dass doch einige Teile der interessierten Öffentlichkeit gezeigt werden können. Die Vitrine steht im Vorraum des Treff 21 und beinhaltet z.B. den Zahn eines Mammuts, dessen Alter auf ca. 10.000 Jahre geschätzt wird. Gefunden wurde er an der Kiesgrube. Weiterhin beinhaltet die Vitrine Ziegelstücke eines Römischen Gutshofes, welche in der Gemarkung „Die Haaräcker“ gefunden wurden. Die Ziegelstücke dürften etwa 1975 Jahre alt sein.
Ein wenig jünger, nämlich aus dem 2. Jahrhundert n.Chr. datieren Bruchstücke von „Terra Sigillata“ (Römisches Tafelgeschirr aus Keramik), welches beim Bau der Umgehung im Bereich des südl. Kreisels gefunden wurde. Aufgrund einer Stempelung am Boden eines der Keramikteile, konnte recherchiert werden, dass dieses Gefäß einem Töpfe mit Namen „Abbo“ in Rheinzabern hergestellt wurde.
Die jüngsten Funde in der Vitrine sind Keramische Gefäße aus der Karolingischen Zeit, etwa um 500 n. Chr.
Der Heimat- und Geschichtsverein Groß-Rohrheim bedankt sich beim Spender der Vitrine, Herr Gerhard Henzel und bei allen Leihgebern der Funde.